Drohnenbeschuss von Berlin hält an

Unknown - Lufti Gelil explosion (Quelle: Wikimedia Commons)

Nachdem von der Bundeswehr kommandierte Drohnen versehentlich den Bundeshaushalt unter Beschuß genommen haben, fordern Politiker der Opposition Konsequenzen. “Es kann nicht sein, das unschuldige Euros der Unfähigkeit einer Feuerleitstelle zum Opfer fallen,” hieß es etwa von den Verteidigungspolitischen Sprechern der Fraktion der Grünen.

Wie genau es zu dem Abschuss der Drohnenraketen vom Typ Euro-Exterminator hatte kommen können ist derzeit noch ungeklärt. Aus dem Verteidigungsministerium hieß es, dass man den Vorfall schnellstmöglich aufklären wolle, verwies allerdings darauf, dass Drohnen grundsätzlich unbemannt fliegen würden. Es wird nicht mit baldigen Informationen gerechnet, da sich Verteidigungsminister de Mazière momentan wegen der überall im politischen Berlin herabfallenden Trümmer Zuflucht in einem Luftschutzbunker genommen hat.

Die Trümmer stammen vor allem von den derzeit noch brennenden Überresten des Bundesrechnungshofes, dem durch den unerwarteten Beschuß schwerer Schaden zugefügt wurde. Wieviele Mitarbeiter möglicherweise von der Explosion mit der Stärke von 500 Millionen betroffen sind, ist derzeit noch unklar. Die Aufräumarbeiten gehen wegen der Sicherheitslage allerdings nur schleppend voran.

Derweil wiesen Politiker aus den Regierungsparteien Berichte über die Gefährlichkeit des Drohneneinsatzes und grundsätzliche Kritik daran zurück: “Kein Preis ist zu hoch für Deutschlands Sicherheit,” hieß es dazu von einem Parteikollegen des Verteidigungsministers, der unter einem Schreibtisch kauernd eine eilig anberaumte Pressekonferenz, trotz der weiterhin angespannten Situation gab.

Wo sich derzeit die Drohne befindet, ist derweil ebenfalls noch unklar. Zuletzt wurde sie südlich Berlin mit Flugrichtung auf die Bundesdruckerei gesehen.

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