Hoffnung für Westafrika

Jean Louis Théodore Géricault - The raft of the Medusa (Quelle: Wikimedia Commons)

Heute haben die NATO-Staaten und Russland gemeinsam verkündet, dass man dem Leiden in Westafrika nicht länger untätig zusehen könnte. Anstatt Geld in Stellvertreterkriege in der Ukraine und Syrien zu stecken, würden alle Gelder mit sofortiger Wirkung in die Bekämpfung der Ebola-Epidemie investiert. “Ebola ist nicht nur für ganz Afrika, sondern für die Welt eine große Gefahr,” hieß es in der gemeinsamen Erklärung.

Damit wollten beide Seiten auch ihre gemeinsame Zusammenarbeit unter Beweis stellen. “Wir verstehen dies als ein Beitrag für die Stabilität der Region,” sagte dazu der russische Außenminister Lawrow. “Wie sie wissen liegt Russland sehr viel an der Stabilität demokratischer Staaten.” Dem konnte NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen nur zustimmen und ergänzte: “Die NATO wird umgehend ihre bisher für militärische Zwecke vorbehaltenen Mittel in humanitäre Hilfe umwandeln.”

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