Das Lied der Woche: “Griechenland ist unbekannt”

Folgender Liedbeitrag wurde uns anonym zugeschickt:

Ein Krokodil vom Nil,
zog dahin, wo es sonnig is’
unter die Akropolis.

Dort traf es auf Menschen,
insbesondere Griechen,
wie sie hier so hießen.

Andere schienen hier aber auch zu gedeihen,
vor allem solche aus Ländern der Reihen,
die Gelder verleihen.

Man war sich nicht sicher, was sie hier verloren,
ob Touristen oder Investoren,
auf jeden Fall als Deutsche auserkoren.

Diese schwärmten dem Krokodil bald
von ihren Aufenthalt,
denn es sei ja dergestalt:

“Alles so einfach und unkompliziert
diese Lebensart, die Leute,
alles so herrlich unversiert.”

“Man könnte hier ein Häuschen kaufen,
ein bißchen laufen, ein bißchen saufen,”
meine ein Tourist zu seinem Haufen.

Das war eine tolle Idee für alle.
“Mal was anderes als Malle,
nicht so eine Touristenfalle.”

Doch ein Grieche meine dann bescheiden,
die Deutschen seien zu beneiden,
hier könne man das Hauskaufen sich schnell verleiden.

Denn das Katasteramt
ist unbekannt,
in Griechenland, in Griechenland.

Zur Überraschung vom Krokodil,
war das den Deutschen zuviel
und überhörten seine Geschichten vom Nil.

“Noch einen Retsina gönn’ ich mir,
aber mein Geld bleibt sicher nicht hier”
sprachen ein Tourist zum Reptilientier.

Und so verpackten sie die deutschen Touristen
wieder ihre blechernen Kisten,
und sie fuhren wieder zurück zu ihrem Glück.

Doch das Krokodil vom Nil,
das meinte: “Ich bleibe noch ein Weilchen,
es wird mir hier schon reichen.

“Zimmer sind nun auch vakant,
und die Tyrannei ist unbekannt,
in Griechenland, in Griechenland.”

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