Science – It’s a girl thing!

Die Europäische Kommission macht sich mit einer Kampagne zur Popularisierung von Forschung unter jungen Frauen und Mädchen verdient. Mit dem oben verlinkten Werbespot wird bereits jetzt – unter großer Zustimmung der wissenschaftlichen Community (etwa hier, hier oder hier) – erfolgreich geworben. Mit dieser Kampagne weist die Europäische Kommission nicht nur in die Zukunft, sondern stellt sich bewußt und durchaus stolz auch in eine lange Tradition.

Wir erinnern uns: Bereits die zweimalige Nobelpreisträgerin Marie Curie (1867-1934) stand im ständigen Austausch mit der aufstrebenden Coco Chanel. Nicht nur trug Marie Curie selbst bei der Aufbereitung von Pechblende immer ausgesprochen stylische Kleider in den Modefarben Nude und Anthrazit, sondern dazu auch weißgoldgefasste Uranglaskristalle von Swarovski. Nein, ihre größte Wissenschaftliche Errungenschaft ist auch das Parfüm “Eau de Radium”, dass später von ihrer BFF Coco Chanel vermarktet werden sollte und heute unter dem Markennamen “Radon” bekannt und beliebt ist.

Doch Marie Curie ist nur eine von vielen Wissenschaftlerinnen, die herausragendes vollbracht haben. Die Berechnung von Schmuck in “Idealtheorie in Ringbereichen” durch die deutsche Mathematikerin Emily Nöther (1882-1935), Ada Lovelaces (1815-1852) wegweisende Beitrag zur Verbreitung der italienischen Mode der Marke Menabrea in England und nicht zuletzt der Einfluß etwa von Jane Goodall (*1934), der man nicht zuletzt die Einführung von Schimpansen als Modeaccessoir zu verdanken ist, wie auch Trendsetter Michael Jackson immer wieder bestätigte.

Natürlich gibt es sicherlich Kritiker, die argumentieren mögen, dass Frauen und Mädchen Wissenschaft in ihren täglichen Aufgaben überhaupt nicht benötigen. Dem muß an dieser Stelle vehement widersprochen werden und die Kampagne der Europäischen Kommission dürfte nicht zuletzt genau darauf abzielen.

Die Anwesenheit von Frauen in Forschungslaboren wird von Wissenschaftlern immer wieder ausdrücklich gerühmt. Dort könnten diese sich um die Verschönerung der Atmosphäre, alleine schon durch ihre Anwesenheit verdient machen und ebenso Probleme der Demografie unter Akademikern lösen. Auch können Frauen wichtige Beiträge zur Chemie des Bratenfetts und der Silikonimplantationstechnik leisten.

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