Skandal! Erneut Akten im Fall Adolf H. aufgetaucht

Wie dem Untersuchungsausschuss des Bundestages zu den Morden des “Nationalsozialistischen Unter-Urgrundes” (NSuU) heute bekannt gab, sind erneut Akten aufgetaucht, die dem Aussschuss bisher vorenthalten geblieben sind. Dies erfuhr eines der Ausschussmitglieder durch Zufall aus einer Anfrage an den Bundesverfassungsschutz, den Bundesnachrichtendienst und den Militärischen Abschirmdienst (MAD).

So soll es bereits während der Wehrdienstzeit (1914-1918) des inzwischen des mehrfachen Mordes verdächtigen Adolf H. bereits Versuche des Militärischen Abschirmdienstes gegeben haben diesen anzuwerben. Damals war Adolf H. bei einem Auslandseinsatz in Frankreich stationiert gewesen. Durch nationalistische Parolen aufgefallen, erschienen er Verbindungsleuten des MAD als perfekter Kandidat für eine weitere Tätigkeit beim MAD. Allerdings lehnte Adolf H. die Zusammenarbeit mit den “bolschewistischen Verrätern am Deutschen Volk in Berlin” ab. Die MAD-Leute gaben deshalb weitere Anwerbungsversuche auf und legten seine Akte als “uninteressant” zur Seite.

Zum Eklat führte nun die Erkenntnis, dass der MAD die Akte Adolf H. seit 1946 angeblich nicht mehr finden konnte. Nachdem der Ausschuss über deren Verbleib genauer informiert werden wollte, teilte der MAD mit, dass “alle Altvorgänge in regelmäßigen Abständen beseitigt” würden. Auch bei Adolf H. habe man da keinen Unterschied gemacht, da es nach 1945 “keine weiteren Anhaltspunkte für ein Interesse des MAD an dieser Person” gegeben hätte, “da diese verstorben sei”. Auch angesicht der heute bekannten Verbrechen von Adolf H. sei dies “ein ganz normaler Vorgang” gewesen, betonte der MAD in seinem Schreiben an den Ausschuss.

Dessen Mitglieder teilten in einer ersten Stellungnahme mit, dass sie “sprachlos” über den Vorgang seien. Einige Ausschussmitglieder zeigten sich vor allem entsetzt darüber, dass die Akten erst aufgetaucht waren als nach der Anschaffung eines neuen Tisches in einer sächsischen Amtsstube die bisher zur Stabilisierung genutzte Altakte entsorgt werden sollte. Im Angesicht der Tatsache, dass für die Morde der NSuU relevante Akten des Bundesverfassungsschutzes erst kürzlich zuerst von einem Hund zerfetzt, dann von Kaffee überschwemmt und anschließend beim Trocken in Brand geraten waren, “wiege dieser Erkenntnis besonders schwer”, teilte der Ausschuss in einer gemeinsamen Stellungnahme mit.

Die Bundesregierung betont weiterhin, dass sie in der Angelegenheit Adolf H. keinerlei Anhaltspunkte für eine bewußte Verschleierung sehe. Ein Pressesprecher teilte heute erneut mit: “Es hat niemals eine Zusammenarbeit zwischen dem deutschen Staat und Adolf H. gegeben.”

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One Response to Skandal! Erneut Akten im Fall Adolf H. aufgetaucht

  1. las artes says:

    Natürlich wollte Adolf Hitler auch nicht den Krieg mit Polen. Dieser Teil ist zwar immer noch gelogen, aber wenigstens wird jetzt eingestanden, dass er keinen Weltkrieg wollte. Mehr noch, es wird zugegeben, dass es überhaupt keine Kriegsplanungen gab.

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