Lebensmittelresteverwertung ist nicht gefährdet!

Zum Auftauchen von Erregern in Kantinenessen für Schuld- und Kindergartenkindern, eine Analyse von unserem ausgewiesenen Kinderfreund Harmadillo:

Der Einsatz von Kindern als Restmüllentsorger der Lebensmittelindustrie hat einen kurzfristigen Dämpfer erlitten: Die Verbreitung von Erregung in der Öffentlichkeit hat diesen boomenden deutschen Industriezweig in den letzten Tagen deutlich beeinträchtigt und verhindert derzeit die Auslieferung anfallender Lebensmittelreste an die Entsorger in Kindertagesstätten und Schulen.

Grund hierfür ist ein bisher noch nicht klar identifizierter Virus, der sich möglicherweise in die speziell an Schulen und Kindertagesstätten vermarkteten Lebensmittelreste, befand. Diese Störung des Betriebsablaufes an diesen Verwahranstalten für die kleinen Entsorger steht dennoch nicht im Zusammenhang mit den geringen Budgets, die für die Entsorgung zur Verfügung stehen. Dies weisen die entsprechenden Stellen aus Industrie und Staatsapparat vehement zurück: Die Lebensmittelreste-Entsorgung ist auch mit dem geringstmöglichen finanziellen Aufwand vollkommen sicher möglich. Zumal dabei die positiven Effekte auf die Entwicklung von synthetischer Lebensmittelgenese, Agrarfabriken und sonstige Großproduktionen zu berücksichtigen sind, die erst dadurch mit lokalen Kleinstproduktionsstätten in Konkurrenz treten können.

Insgesamt ist der Ablauf der Entsorgung dabei vollkommen sicher. Die von der Industrie eingesetzen Entsorger sind nicht nur besonders hochwertig, sondern auch gut geschützt: Spezielle Pflegekräfte versorgen diese mit Schutzhelmen, für den Rund-um-die-Uhr-Einsatz optimierte Knie- und Ellenbogenprotektoren, permanenter Beaufsichtigung, Versicherungspolicen, Patentspielzeug, Sicherungsmaßnahmen auch an für die Entsorger ungeeigneten Instrumenten und sind auch zum ständigen Alarmismus bereit. Es sei denn sie sind mit ihrer Selbstentfaltung beschäftigt. Zudem sind die Entsorger, wie auch ihre Pflegekräfte vollkommen biologisch abbaubar.

Gerade den letzten Aspekt kann in der derzeitigen Krise nicht oft genug betont werden: Zwar ist im Falle des Ausfalls größerer Kindermengen mit Lieferengpässen in Deutschland zu rechnen, aber die anfallenden Entsorgerreste können dennoch rückstandslos und ohne Störung des öffentlichen Lebens beseitigt werden. Gegebenenfalls ist sogar mit positiven Impulsen für den Immobilienmarkt in räumlicher Nähe zu den derzeitigen Entsorgerverwahranstalten zu rechnen.

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