Widerruf: Hochzeit hat stattgefunden!

Die Hochzeit der Familie T. aus R. an der S. wurde entgegen anderslautender Behauptungen nicht abgesagt und fand wie angekündigt heute statt. B. und M. sind nun offiziell verheiratet und haben dies mit den verbliebenen Mitgliedern der Familien T. und N.-H. gefeiert. Gegensätzliche Berichte, die einen anderen Verlauf des heutigen Tages angekündigt hatten, sind unwahr und werden von den Familien T. und N.-H. zurückgewiesen.

Dennoch ist es richtig, dass Trauzeuge L. nicht an der Feier teilnehmen konnte, da er sich derzeit in Untersuchungshaft befindet, ebenso wie Brautjungfer G. und der Vater des Bräutigams K., die noch gestern abend wegen “Erregung öffentlichen Ärgernisses” verhaftet worden waren. Ebenso befinden sich einige sowie einige weitere, bisher namentlich nicht bekannte Teilnehmer des Polterabends in Haft. Der professionelle Gogo-Tänzer und Gelegenheitsstripper U. konnte nach Angaben der Polizei inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen werden. Die Familie N.-H. besteht darauf zu präzisieren, dass – entgegen dem bei der Hochzeit erhobenen Widerspruches – es keinerlei nachweisbare Hinweise zwischen einer Annäherungen von U. und Braut M. gegeben hat. Richtig ist hingegen, dass es wegen des Widerspruches eine zirka 25minütige Unterbrechung der Hochzeitszeremonie gab, die den anschließenden Kindergottesdienst der Kirchengemeinde nachhaltig beeinträchtigte, da zuerst eine neue Bestuhlung organisiert werden mußte.

Die Hochzeitsfeier in der Restauration “Zum goldenen L.” verlief allerdings vollkommen störungsfrei und soll angeblich ein voller Ervolg gewesen sein, wozu nicht zuletzt ein Sondereinsatzkommando der in Großeinsätzen geübten Hamburger Bereitschaftspolizei beigetragen hat. Die behaupteten Verbrüderungen der anwesenden Sicherheitsbeamten mit Mitgliedern der Familie T. und N.-H. sollen hingegen nicht der Rede wert gewesen sein und keinesfalls zur dauerhaften Unzugänglichkeit der Toiletten geführt haben. Dies gaben Schwägerin A.T. und Kommissar L. gemeinsam in einer Stellungnahme bekannt, die nur von gelegentlichen manuellen Übergriffen der beiden Vortragenden unterbrochen wurde.

Vor allem entspräche es nicht den Tatsachen, dass während der Hochzeitsrede von R.T. ein sexueller Kontakt zwischen H. N.-H. und W.T., I.T. und Freund der Familie H.I. oder auch F.T. zusammen mit G.N.-H., sowie H.T., A.T. und M.P. gegeben haben soll. Fotos aus dem Garten der Örtlichkeit “Zum goldenen L.” könnten nicht als Beleg dafür herangezogen werden können. Auch Intimitäten zwischen S.T. und der Mutter des Bräutigams J.T. wären übertrieben, denn “es sei nicht nachprüfbar, dass diese gemeinsam eine Örtlichkeit aufgesucht haben”.

Stattdessen solle man davon ausgehen, dass die Hochzeitsfeierlichkeiten nicht zuletzt durch das bereits in den vorherigen Tagen genutzte, großzügige Catering ein voller Erfolg gewesen sei. Vor allem die Brautleute sollen angesichts der um sie herum zur Schau gestellten Freude ihrer Familien geradezu sprachlos gewesen sein.

Derzeit sollen sich B. und M. bereits früh zurückgezogen haben. Ob der Geschlechtsakt zweichen den frisch getrauten Eheleuten bereits vollzogen wurde, konnten die Familienmitglieder bisher nicht bestätigen.

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